Die westliche Gesellschaft ist überwiegend vom Dogma eines materialistischen und mechanistischen Weltbilds geprägt. Wer als aufgeklärter und gebildeter Mensch gelten will, hat gewisse mechanische, physikalische und chemische Beobachtungen und Begebenheiten als vollständig erfasste und verstandene Natur-Gesetze des ganzen Universums zu akzeptieren. Argumente, die als ausserhalb dieses Weltbildes empfunden werden, werden nicht akzeptiert. Die Intoleranz in dieser Hinsicht steht jener der spanischen Inquisition nicht nach. Dabei sind die Wissenschaftler selbst oft viel offener, als es ihre Jünger sind. Irritierend ist, dass selbst Erkenntnisse aus der Quantenphysik, welche das materialistisch-mechanistischen Weltbild stark in Frage stellen, nicht wirklich akzeptiert werden. Man nimmt sie eher als Gedankenspiele, die nicht (viel) zur Lösung beitragen, aber geduldet werden, solange sie im Gewand der Wissenschaft daherkommen und wiederum verpönt, wenn sie einen NewAge-Einschlag haben.
Kaum jemand scheint sich dabei bewusst zu sein, dass diese Haltung, dieses Denken, durch Medien, Gesellschaft und Bildungssystem geformt und gefestigt wird. Das materialistisch-mechanistische Weltbild kann komplexe Vorgänge auf elementare mechanische Prinzipien wie Bewegung, Energie und Kraftwirkung zwischen kleinsten Teilchen (Atome, aber auch Neutronen, Elektronen, Protonen) zurückführen und innerhalb unserer 4-Dimensionen (Raum und Zeit) die Natur gut erklären und Regeln ableiten, mit denen Ereignisse reproduziert werden können. Der Punkt ist, was für eine Bedeutung dem beigemessen wird.







